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LTE (Long Term Evolution)

Was ist LTE? Wer ersteigerte die geeigneten Mobilfunkfrequenzen für LTE? LTE steht für Long Term Evolution. Er kann auch als der Mobilfunkstandard der vierten Generation nach UMTS, HSPA und HSPA+ bezeichnet werden. LTE-Mobilfunknetze sind weniger störanfällig und sollen mehr Verkehr vertragen.

LTE (Long Term Evolution), auch als 4G bezeichnet, ist ein neuer Mobilfunkstandard und zukünftiger UMTS-Nachfolger, der mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde deutlich höhere Downloadraten erreichen kann. Das Grundschema von UMTS wird bei LTE beibehalten. So ist eine rasche und kostengünstige Nachrüstung der Infrastrukturen der UMTS-Technologie (3G-Standard) auf LTE (4G-Standard) möglich.

Das ist wichtig, wird doch die Nutzung von Handys und damit auch der Datenverkehr über Mobilfunknetze zwischen 2012 und 2020 laut Prognosen stark zunehmen, was nur durch die Bereitstellung neuer Mobilfunkfrequenzen entsprochen werden kann.

Wie steht es mit LTE (Long Term Evolution) in der Schweiz?

In der Schweiz haben bereits einige Mobilfunkbetreiber Tests von LTE durchgeführt. Noch steht die Einführung des neuen Mobilstandards bevor. Da das Grundschema von UMTS bei LTE beibehalten wird, ist eine rasche und kostengünstige Nachrüstung der Infrastruktur des 3G-Standards auf LTE (4G-Standard) möglich.

Davos war im November 2011 die erste Stadt, in der Swisscom, LTE als Pilotprojekt einführte. Geplant sind weitere LTE Pilotprojekte in Grindelwald, Gstaad, Leukerbad, Montana, Saas Fee und St. Moritz/Celerina. In grösseren Städten soll in elf Swisscom-Shops ebenfalls LTE getestet werden, wo Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich sind.

Der Vergleich macht die Geschwindigkeit von LTE deutlich. Die maximale Surfgeschwindigkeit des Swisscom-Mobilfunknetzes mit der bisherigen HSPA-Technik beläuft sich derzeit auf 42 Mbit/s, allerdings nicht flächendeckend.

Erfolgreiche Auktion für Orange, Sunrise und Swisscom

Am 22.02.2012 ging die Versteigerung der Mobilfunkfrequenzen, die in einem zweistufigen Verfahren durchgeführt wurde, zu Ende. Aus Sicht der zuständigen eidgenössischen Kommunikationskommission (ComCom) war die Auktion für den Bund mit Einnahmen in Höhe von 996 Mio. Franken erfolgreich.

Im Auftrag der ComCom versteigerte das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) alle Mobilfunkfrequenzen in der Schweiz an die drei Bieter Orange, Sunrise und Swisscom. Potenziell sind in der Schweiz Frequenzen von 800 MHz, 900 MHz, 1800 MHz, 2100 MHz, 2600 MHz und 3400-3800 MHz geeignet. Besonderes Interesse galt jedoch vor allem den 800 MHz-, dem 1800 MHz- und dem 2600 MHz-Frequenzbändern, die als LTE-Funknetze das grosse Datenvolumen künftig im Mobilfunknetz bewältigen werden.

Das Ziel der LTE Entwicklung in der Schweiz ist es, dass bis zu viermal mehr Nutzerinnen und Nutzer das Schweizer Mobilfunknetz nutzen bzw. dass mehr Daten übertragen werden können.

Evolution der Standards
 

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